Schmidt, N; Obrist [ – ] Schmidt stand als Obristleutnant bzw. Obrist in kaiserlichen Diensten.
Am 30.11.1637 befahl Piccolomini Schmidt die Truppenverschiebung nach Jülich;[1] die Frage der Unterkünfte wurde mit Generalkommissar Böhmer geregelt. Die Gebiete unter holländischer Verwaltung dürften nicht besetzt werden, um Hollands Neutralität zu wahren.[2]
Nach Aussage des Historiographen und Habsburg-Anhängers Wassenberg[3] in seinem 1647 erneut aufgelegten „Florus“ soll er in der Schlacht bei Jankau[4] am 6.3.1645 in Gefangenschaft geraten sein.[5]
[1] Jülich [LK Jülich]; HHSD III, S. 367ff.
[2] BADURA; KOČĺ, Der große Kampf, Nr. 529.
[3] Vgl. LAHRKAMP, Everhard Wassenberg.
[4] Jankau [Jankov, Bez. Beneschau]; HHSBöhm, S. 226.
[5] WASSENBERG, Florus, S. 608.